{"id":36,"date":"2016-03-13T13:54:43","date_gmt":"2016-03-13T13:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/babs.zovi.ch\/?page_id=36"},"modified":"2016-05-29T15:54:33","modified_gmt":"2016-05-29T15:54:33","slug":"tips","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/babs.zovi.ch\/?page_id=36","title":{"rendered":"Tipps &#038; Tricks"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-216 size-large\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050695-1024x768.jpg\" alt=\"2. Etappe\" width=\"670\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050695.jpg 1024w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050695-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050695-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es gibt vieles, was ich auf meiner ersten Wanderung im Norden gelernt habe. Wenn ich nun an diese Zeit zur\u00fcckdenke, bin ich dieses Abenteuer doch sehr blau\u00e4ugig und v\u00f6llig unvorbereitet\u00a0angegangen.\u00a0Aber man lernt ja by doing und so war&#8217;s auch bei mir.\u00a0Hier ein paar Tipps und Tricks, falls ihr auch mal\u00a0eine \u00e4hnliche Wanderung in Erw\u00e4gung zieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nur das N\u00f6tigste mitnehmen. Je mehr <strong>Ausr\u00fcstung<\/strong>, desto mehr Gewicht. Es ist wichtig, dass das Gewicht des Rucksackes so gering wie m\u00f6glich gehalten wird. Mein Rucksack wog am Anfang ca. 17.5 Kg (ohne Essen). Nach und nach habe ich Dinge, welche ich nie benutzt habe, nach Hause geschickt und hatte so am Ende noch ca. 15 Kg auf dem R\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Badeanzug<\/strong> braucht man nicht, diesen kann man ohne Bedenken zu Hause lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kurze Hosen<\/strong> hatte ich zwei Paar dabei, diese aber aufgrund der vielen M\u00fccken nie getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ich hatte meinen Trinkbecher immer in der Seitentasche meiner Hose. So konnte ich bei jedem Gew\u00e4sser etwas trinken, ohne jedesmal den Rucksack abzunehmen. <strong>Wasser<\/strong> mitschleppen lohnt sich nicht, da immer irgendwo trinkbares Wasser ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Panzertape<\/strong> habe ich um meine Trinkflasche gewickelt, da die ganze Rolle viel zu schwer ist und zu viel Platz beansprucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass man seinen <strong>Abfall<\/strong> wieder mitnimmt und fachgerecht entsorgt. Ich habe deshalb immer einen Kebag-Plastiksack dabei gehabt, damit meine Plastik- und Papierabf\u00e4lle, welche vor allem von den Fertigessen stammen von meinem \u00fcbrigen Gep\u00e4ck trennen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blasenpflaster<\/strong> auf die Blase und Panzertape obendrauf. Blasenpflaster werden beim Schwitzen weich und bleiben schlussendlich an den Socken kleben, was man nie mehr richtig aus den Socken rausbringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Sandalen<\/strong> zum Waten anziehen! Die Steine im Wasser sind oft ziemlich rutschig.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wanderst\u00f6cke<\/strong> sehen zwar doof aus, ohne sie h\u00e4tte ich diese Wanderung aber nicht ohne Zwischenf\u00e4lle \u00fcberlebt. Sie entlasten die Knie, st\u00fctzen beim Fl\u00fcsse \u00fcberqueren und helfen in vielen F\u00e4llen, das Gleichgewicht zu halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Lesestoff <\/strong>mitnehmen. Wenn man tagelang alleine unterwegs ist, kann es schnell langweilig werden. Allgemein empfehle ich, eine solche Solo-Wanderung nur durchzuf\u00fchren, wenn man ohne Probleme \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeitdauer alleine sein kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die aktuelle <strong>Wanderkarte<\/strong> in die Hosentasche nehmen, es braucht viel Zeit, etwas aus dem Rucksack zu suchen und auch wenn man den Pfad gut erkennen kann, ist es immer gut zu wissen, wo man in etwa gerade ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im Juni und Juli hat es am meisten M\u00fccken und da die Schneeschmelze noch im Gang ist, auch am meisten Sumpf. Entweder diese Monate meiden oder sich darauf einstellen. -&gt; <strong>M\u00fcckennetz<\/strong> sowie <strong>Gamaschen<\/strong>\u00a0sind ein MUSS!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das <strong>Zelt<\/strong> immer so verstauen, dass man es ohne Probleme wieder rasch m\u00f6glichst aufbauen kann. Man weiss nie, wann der n\u00e4chste Regenschauer einsetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ohropax<\/strong> sowie <strong>Augenbinde<\/strong> mitnehmen wenn man Probleme hat, bei Sonnenschein und Ger\u00e4uschen zu schlafen. Ich habe mir meistens einfach eine M\u00fctze \u00fcbers Gesicht gelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Den <strong>Rucksack<\/strong> wie folgt packen: Das gr\u00f6sste Gewicht muss am R\u00fccken in der Mitte liegen. In die H\u00f6he packen und nicht in die Breite.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Regenschutz<\/strong> immer griffbereit halten!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das <strong>Zelt<\/strong> in der N\u00e4he von Wasser und wenn m\u00f6glich oberhalb der Baumgrenze (mehr Wind = weniger M\u00fccken) aufstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Toilettenpapier<\/strong> (1 Rolle, bitte umweltfreundlich, reicht absolut f\u00fcr 14 Tage) schnell griffbereit halten. Es gibt nichts Schlimmeres, als das Papier zu suchen wenn man dringend muss..! \u00dcbrigens: jeder Wanderer geht in der Natur \u201eauf Toilette\u201c, ist also gar nicht so schwierig wie ich zuerst bef\u00fcrchtete.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zus\u00e4tzliche geschlossene (!!) <strong>Turnschuhe<\/strong> mitnehmen, es tut gut, nach dem Wandern die Wanderschuhe auszuziehen. Sandalen sind dazu nicht geeignet wegen der M\u00fccken. Diese stechen auch durch dicke Wollsocken, wie ich leider schmerzlich erfahren musste. M\u00fcckenstiche an den F\u00fcssen sind ziemlich m\u00fchsam.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und zum Schluss: <strong>lass dir von anderen Wanderer keine Angst einjagen!<\/strong> Jeder erlebt seine Wanderung auf unterschiedliche Weise. Wenn eine bestimmte Situation f\u00fcr jemand anderen schlimm war, heisst das noch lange nicht, dass es auch f\u00fcr dich schlimm sein wird. Zum Beispiel haben mir immer wieder diverse Wanderer geraten, den Abschnitt zwischen Abisko und Ritsem nicht auf dem Nordkalottleden, sondern auf dem Kungsleden zu wandern. Es h\u00e4tte zu viel Schnee dort und es w\u00e4re f\u00fcr mich alleine viel zu gef\u00e4hrlich. Die Wahrheit ist, dies war f\u00fcr mich einer der sch\u00f6nste Abschnitte auf dem gesamten Nordkalottleden. Beinahe h\u00e4tte ich mich davon abbringen lassen. Zum Gl\u00fcck aber war ich zu stur und ich wollte auf keinen Fall meine Wanderung auf dem menschen\u00fcberlaufenen Kungsleden machen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt vieles, was ich auf meiner ersten Wanderung im Norden gelernt habe. 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