{"id":119,"date":"2015-07-31T20:38:18","date_gmt":"2015-07-31T20:38:18","guid":{"rendered":"http:\/\/babs.zovi.ch\/?p=119"},"modified":"2016-06-11T09:15:31","modified_gmt":"2016-06-11T09:15:31","slug":"nordkalottleden-2015-1-etappe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/babs.zovi.ch\/?p=119","title":{"rendered":"Nordkalottleden 2015 &#8211; 1. Etappe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kautokeino &#8211; Kilpisj\u00e4rvi<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>8. Juli 2015 &#8211; 1. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Der grosse Tag ist nun endlich gekommen und so stehe ich also fr\u00fch morgens mit meinen Wanderschuhen an den F\u00fcssen und 17,5 Kg Gewicht auf dem R\u00fccken am Flughafen Z\u00fcrich. Mit etwas gemischten Gef\u00fchlen starte ich meine Reise, ich freue mich zwar riesig,\u00a0endlich geht&#8217;s los, andererseits habe ich aber eigentlich \u00fcberhaupt keine Ahnung was mich erwartet, was mir doch ein ziemlich mulmiges Gef\u00fchl gibt.\u00a0Nach einem Kaffee am Gate k\u00f6nnen wir endlich einsteigen. Doch irgendetwas stimmt mit der Maschine nicht und nach langem Hin und Her m\u00fcssen mir nochmal aussteigen und die Maschine wechseln. Mit zwei Stunden Versp\u00e4tung heben wir dann doch endlich ab. Der Gedanke, dass ich mein Gep\u00e4ck in Oslo entgegen nehmen und sofort f\u00fcr meinen Anschlussflug nach Alta wieder aufgeben muss, l\u00e4sst mich innerlich zittern.. Ich hatte f\u00fcr diese Prozedur etwas mehr als drei Stunden eingerechnet und zwei Stunden davon habe ich schon in Z\u00fcrich verloren. Doch ich schaffe es, meinen Anschlussflug zu erreichen. Der Flughafen in Alta ist so klein, dass\u00a0ich innerhalb k\u00fcrzester Zeit bei der Gep\u00e4ckf\u00f6rderanlage bin. Und\u00a0tats\u00e4chlich, da kommt mein Rucksack!<\/p>\n<p>Mein Bus nach Kautokeino f\u00e4hrt erst in einigen Stunden, also beschliesse ich, mich schon hier in Alta mit Proviant f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Wochen einzudecken und nicht in Kautokeino wie urspr\u00fcnglich geplant. Nat\u00fcrlich hatte ich mir bereits einige Gedanken gemacht, was ich einkaufen m\u00f6chte und wie die jeweiligen Mahlzeiten aussehen k\u00f6nnten, doch ich h\u00e4tte mir wohl besser einen Einkaufszettel geschrieben.. Ich verbringe tats\u00e4chlich etwas mehr als eine Stunde im Supermarkt, bis ich endlich gen\u00fcgend Proviant zusammen habe. Nun muss ich nur noch alles irgendwie in meinen 65l Rucksack quetschen. Ich brauche ein paar Anl\u00e4ufe bis das klappt. Mir scheint, der Rucksack k\u00f6nnte jeden Moment platzen und auf dem Weg zur Bushaltestelle frage ich mich, wie ich soviel Gewicht \u00fcberhaupt l\u00e4nger als eine halbe Stunde auf meinem R\u00fccken tragen soll??<\/p>\n<p>Gegen 22.30 Uhr komme ich endlich in Kautokeino an. Der Busfahrer l\u00e4sst mich an einer Tankstelle aussteigen und f\u00e4hrt mit einem letzten, etwas besorgten Blick weiter. Ewas unschl\u00fcssig bleibe ich kurz am Strassenrand stehen, beschliesse dann aber, jetzt die erste Markierung des Nordkalottledens zu suchen und dann mein Zelt aufzuschlagen. Einer der Gr\u00fcnde, weshalb ich ausgerechnet in Nordskandinavien wandern wollte, ist die Mitternachtssonne. Ich kann nie von der Dunkelheit \u00fcberrascht werden. Auch jetzt scheint die Sonne als w\u00e4re es gerade mal Mittag. Kaum bin ich ausserhalb von Kautokeino, werde ich von M\u00fccken umzingelt. Auch ein Renntier (muss wohl ein gez\u00e4hmtes gewesen sein) verfolgt mich. Gegen Mitternacht beschliesse ich, mein Zelt aufzustellen und zu schlafen. Ich bin m\u00fcde, verschwitzt und die M\u00fccken setzen mir zu. Doch es ist gar nicht so einfach, bei Sonnenschein und einem Renntier, welches die ganze Nacht ums Zelt stapft, zu schlafen..<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_1930511.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-150 size-medium\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_1930511-300x169.jpg\" alt=\"M\u00fccken im Zelt\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_1930511-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_1930511-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_1930511.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>9. Juli 2015 &#8211; 2. Tag<\/strong><\/p>\n<p>In meinem Leben habe ich wohl noch nie so schlecht geschlafen. Bei jedem kleinen Ger\u00e4usch bin ich sofort hellwach und die Tatsache, dass es Draussen taghell ist, macht es nicht gerade einfacher. Bereits gegen 8.00 Uhr bin ich wieder auf den Beinen und bereit, weiter zu wandern. Mittlerweile habe ich mein M\u00fcckennetz gefunden und mir \u00fcber den Kopf gest\u00fclpt. So kann ich mir die M\u00fccken und Knots einigermassen auf Abstand halten.<\/p>\n<p>Ich laufe ohne Fr\u00fchst\u00fcck los, ich habe keine Lust zu kochen und ausserdem habe ich \u00fcberhaupt keinen Hunger. Der Weg ist sumpfig und ich komme nur langsam vorw\u00e4rts. Ich verliere oft den Pfad und manchmal suche ich fast 10 Minuten, bis ich wieder irgendwo in der Ferne eine rote Markierung ausmachen kann.<\/p>\n<p>Es ist heiss, und schon nach kurzer Zeit bin ich schweissgebadet. Meinen Pullover auszuziehen kommt nicht in Frage, die M\u00fccken w\u00fcrden mich auf der Stelle fressen. Auf einer Anh\u00f6he, oberhalb der Baumgrenze (diese ist hier ca. bei 500 M.\u00fc.M) mache ich eine Pause und Koche mir einen Kaffee.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_143048.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-137 size-medium\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_143048-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_143048-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_143048-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_143048.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier gibts aufgrund des Windes fast keine M\u00fccken, himmlisch!!<\/p>\n<p>Das letzte Wegst\u00fcck krieche ich wohl eher und ich freue mich auf mein Bett. Die ersten 15 Km meiner \u00fcber 800 Km langen Wanderung habe ich geschafft. ..Oh hell, was habe ich mir dabei nur gedacht?? Ich gehe ohne Abendessen ins Bett, bin zu m\u00fcde zum kochen und sowieso, keinen einzigen Schritt kann und werde ich heute noch laufen..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>10. Juli 2015 &#8211; 3. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Abgesehen von einem n\u00e4chtlichen Schreck &#8211; ich habe getr\u00e4umt, dass ich verschlafen h\u00e4tte, und wollte schon in aller Eile aufstehen (es war 2.30 Uhr) &#8211; habe ich gut geschlafen. Nach einem Kaffee r\u00e4ume ich mein Lager zusammen, was immer wieder eine gr\u00f6ssere Herausvorderung ist und laufe los.<\/p>\n<p>Wie gestern ist es streng und schon bald bin ich v\u00f6llig durchn\u00e4sst. Bei jedem Schritt denke ich eigentlich nur eines: &#8222;What the hell am I doing here??&#8220; Wer ist denn schon so doof und geht mit 20 Kg zus\u00e4tzlich auf dem R\u00fccken in der von M\u00fccken verseuchten Wildnis wandern? Ich k\u00f6nnte jetzt zu Hause Bier trinken und gem\u00fctlich den Sommer geniessen.<\/p>\n<p>Doch bald komme ich auf eine Anh\u00f6he und die wundersch\u00f6ne Landschaft erstreckt sich vor mir. Ich bin v\u00f6llig \u00fcberw\u00e4ltigt! Nirgends sehe ich ein Zeichen von Zivilisation, ich h\u00f6re kein Ger\u00e4usch. Es ist unglaublich wundersch\u00f6n. Ich stehe hier ganz alleine, mitten im Nirgendwo, drei Tage von der n\u00e4chsten Zivilisation entfernt! WOW! WOW! WOW!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150711_115332.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-141 size-medium\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150711_115332-300x169.jpg\" alt=\"Aussichtspunkt\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150711_115332-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150711_115332-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150711_115332.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jetzt weiss ich es zum ersten Mal: Es ist die H\u00f6lle auf Erden, aber diese ist unglaublich wundersch\u00f6n!<\/p>\n<p>Bald komme ich bei einem kleinen Fluss vorbei. Das Wasser sieht sehr einladend aus und so ziehe ich mich ohne nachzudenken aus und springe rein. Gott.. das Wasser ist eiskalt!! Aufgrund der M\u00fccken wirds nichts mit in der Sonne trocknen lassen und so ziehe ich mich sofort wieder an.<\/p>\n<p>Ich stelle an einer sch\u00f6nen Stelle mein Zelt auf und zum ersten Mal habe ich ziemlich grossen Hunger. Beim Kochen h\u00f6re ich pl\u00f6tzlich jemanden rufen. V\u00f6llig erschrocken springe ich auf, ein Mensch!!<\/p>\n<p>Josef kommt aus \u00d6sterreich und ist bereits seit 3 Wochen unterwegs. Er startete beim Nordkap. Wir plaudern ziemlich lange und schliesslich stellt auch er sein Zelt auf. Es ist sch\u00f6n ein Mensch zu treffen und mit jemanden sprechen zu k\u00f6nnen. Und ich bin unendlich erleichtert, denn jetzt weiss ich mit Sicherheit, dass ich immernoch auf dem richtigen Weg bin. Wir verstehen uns auf Anhieb sehr gut und ich bin froh um jeden Tipp, den mir Josef gibt. Nach einem kleinen Lagerfeuer gehen wir relativ fr\u00fch ins Bett.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>11. Juli 2015 &#8211; 4. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Schon sehr fr\u00fch (es ist kurz nach 5.00 Uhr!!) weckt mich Josef und w\u00fcnscht mir f\u00fcr meine weitere Reise alles Gute. Er ist bereits abmarschbereit. F\u00fcr mich ist es allerdings noch viel zu fr\u00fch und sobald er weg ist, schlafe ich nochmal ein paar Stunden. Schade, dass wir uns nur so kurz getroffen haben, irgendwie hat er mir ein bisschen Sicherheit gegeben, ich f\u00fchlte mich in seiner Gegenwart nicht ganz so verloren. Bald merke ich aber, dass Josef mir seine Fussabdr\u00fccke hinterlassen hat. Nicht mehr ganz so unsicher und mit einem L\u00e4cheln auf dem Gesicht marschiere ich weiter. Auch heute ist es streng und der Weg ist wie auch die Tage zuvor extrem sumpfig. Mittlerweile habe ich aufgeh\u00f6rt, meine Gamaschen nach jeder Sumpfpassage auszuziehen. Viel zu aufwendig.<\/p>\n<p>Der Pfad f\u00fchrt am Ufer des R\u00e1isj\u00e1vri entlang, eine wundersch\u00f6ne Gegend, wenn es nur nicht so sumpfig w\u00e4re. Heute geht fast kein Wind und die M\u00fccken sind entsprechend eine Qual. Am sp\u00e4ten Nachmittag erreiche ich die Reisavannhytta, mein heutiges Tagesziel. Ich bin erstaunt, Josef dort anzutreffen. Eigentlich wolle er heute noch mindestens 20Km weiter laufen. Er erz\u00e4hlt mir, dass er ein St\u00fcck weiter vorne bis zu den Knien im Sumpf versunken ist\u00a0und deshalb gezwungenermassen seine Schuhe trocknen lassen muss. Ich freue mich, ich mag seine Gesellschaft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150711_180437.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-165 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150711_180437-300x169.jpg\" alt=\"Lagerfeuer\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich versuche, meine Haare zu waschen, was mir nur m\u00e4ssig gelingt.. Das Wasser ist so kalt, dass ich immer wieder ans Ufer muss um keinen K\u00e4lteschock zu kriegen.<\/p>\n<p>So geht ein wundersch\u00f6ner, anstrengender Wandertag bei einem gem\u00fctlichen Lagerfeuer und Geschichten aus dem Leben zu Ende.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>12. Juli 2015 &#8211; 5. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin sehr fr\u00fch wach, trotzdem verpasse ich Josef, welcher wie gestern auch schon, bereits unglaublich fr\u00fch losgelaufen ist. Schade, obwohl wir uns gestern Abend schon verabschiedet hatten, h\u00e4tte ich ihn gerne nochmal gesehen. Da er fast doppelt so viele Kilometer am Tag wandert als ich, werde ich ihn unm\u00f6glich nochmal einholen.<\/p>\n<p>Ich f\u00fchle mich heute sehr fit und bin bereits gegen Mittag dort, wo ich geplant hatte zu zelten. Ich mache nur eine kleine Pause und beschliesse dann, noch etwas weiter zu laufen. Unterwegs treffe ich noch ein deutsches Paar. Wir plaudern kurz \u00fcber die Wegbegebenheiten und das jeweilige Ziel. Nachdem sie sich verabschiedet haben, mache ich noch mal eine kleine Pause. Es ist schon sp\u00e4ter Nachmittag und ich habe f\u00fcr heute genug gewandert. Nach etwa einer weiteren halben Stunde komme ich zu einem kleinen Fluss und beschliesse, am Ufer mein Zelt aufzuschlagen. Ein wundersch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen.<\/p>\n<p>Ich wasche meine verschwitzten Kleider im Fluss aus und h\u00e4nge sie in den B\u00fcschen auf. Hoffentlich trocknen sie bis morgen.. Beim Abendessen sehe ich noch einen weiteren Wanderer. Er hat unglaublich viel Gep\u00e4ck dabei und bei genauerem Hinsehen, weiss ich auch warum.. Er tr\u00e4gt tats\u00e4chlich ein faltbares Kajak auf dem R\u00fccken! Er will in der N\u00e4he der Reisavannhytta (meinem gestrigen Zeltplatz) mit dem Kajak in See stechen und die ganze Strecke bis zu seinem Auto zur\u00fcckpaddeln. Coole Idee!<\/p>\n<p>Auch heute gehe ich fr\u00fch schlafen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-142 aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150712_172121-300x169.jpg\" alt=\"Zelt\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150712_172121-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150712_172121-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150712_172121.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>13. Juli 2015 &#8211; 6. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Ich mache den Fehler, ohne Fr\u00fchst\u00fcck los zu laufen. Zu hause esse ich nie Fr\u00fchst\u00fcck, daf\u00fcr habe ich selten Zeit und sowieso bin ich nie wirklich hungrig am Morgen. Nun merke ich aber, dass mir die n\u00f6tige Energie fehlt und ich verspreche mir, auf meiner Wanderung niemals, NIEMALS wieder das Fr\u00fchst\u00fcck auszulassen!<\/p>\n<p>Der Weg ist sehr anspruchsvoll. Es geht stetig bergab und unten im Tal folge ich dem Reisaelva, einem ziemlich breiten Fluss. Oftmals ist das Ufer sehr steil und ein paar Mal ist der Pfad mit dicken Seilen gesichert. Zum Gl\u00fcck, denn sonst weiss ich nicht, ob ich mit meinem Gep\u00e4ck vorw\u00e4rts gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-174 aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/P1050612-300x225.jpg\" alt=\"schwierige Wegbegebenheiten\" width=\"349\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/P1050612-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/P1050612-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/P1050612.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><\/p>\n<p>Am Nachmittag erreiche ich endlich die Nedrefosshytta, mein heutiges Tagesziel. Doch es sind bereits zwei einheimische Fischer hier. Ihr Englisch ist sehr schlecht, so dass wir uns nur m\u00e4ssig verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. Auch scheint der eine ziemlich betrunken zu sein und sein Gesicht ist blutverschmiert. Anscheinend hat er sich bei einem Sturz (kein Wunder in diesem Zustand) die Nase gebrochen. Irgendwie sind mir diese zwei M\u00e4nner nicht ganz geheuer und ich bin erleichtert, als ich sehe, dass die beiden nur einen Zwischenstopp eingelegt haben und nun mit ihrem Boot noch etwas weiterfahren wollen.<\/p>\n<p>Der Reisa-Nationalpark ist bei den Norweger ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Irgendwo weiter flussabw\u00e4rts kann man Motorboote mieten, weshalb die Stille, welche ich in den letzten Tagen so genossen hatte, nun dauernd von Motorenl\u00e4rm gest\u00f6rt wird.<\/p>\n<p>Ich schlage mein Zelt am Ufer auf und beschliesse gerade, im Fluss zu baden, als ein Mann auf mich zukommt. Er \u00fcbernachtet heute mit seinen beiden Kindern in der Nedrefosshytta. In den Schulferien der Kinder wandert er mit ihnen immer ein kleines St\u00fcckchen auf dem E1 Fernwanderweg. Ganz im S\u00fcden von Norwegen haben sie vor x Jahren begonnen und in diesen Sommerferien werden sie das Nordkap erreichen. Ich bin beeindruckt. Die Kinder sind etwa 10-12 Jahre alt. Ich glaube, in diesem Alter h\u00e4tte mich niemand zum freiwilligen Wandern \u00fcberreden k\u00f6nnen..<\/p>\n<p>Nach meinem Bad bringt mir der Vater der beiden Kinder, noch etwas von ihrem Essen, er h\u00e4tte zuviel davon. Als ich auspacke, was er mir in einem Plastiksack gebracht hat, bin ich \u00fcberw\u00e4ltigt: einen Apfel (!!!), eine halbe Tafel Schockolade (!!!) und ein paar Scheiben Brot (!!!) sind drin. Wow, mir l\u00e4uft das Wasser im Mund zusammen! Sofort beisse ich in den Apfel. Aaaah, wie gut das ist!! Endlich mal wieder etwas frisches, gesundes. Mittlerweile kann ich n\u00e4mlich kein Reis mehr sehen und ich ertappe mich immer \u00f6fter, wie ich mir ausmahle, was ich gerne alles essen m\u00f6chte, sobald ich wieder in der Zivilisation bin.<\/p>\n<p>Am Abend trifft auch noch das deutsche Paar ein, welches ich gestern kurz getroffen hatte. Sie laden mich in die m\u00fcckenfreie H\u00fctte ein und so plaudern wir alle noch bis sp\u00e4t in die Nacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>14. Juli 2015 &#8211; 7. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Der Vater und seine beiden Kinder sind schon weg, als ich gegen 8.00 Uhr aus dem Zelt krieche. Das deutsche Paar l\u00e4dt mich zum Fr\u00fchst\u00fcck wieder in die H\u00fctte ein, was ich dankend annehme. Es ist so sch\u00f6n, endlich mal wieder m\u00fcckenfrei essen zu k\u00f6nnen. Wir plaudern noch fast bis 11.00 Uhr, bevor ich mich verabschiede und auf den Weg mache.<\/p>\n<p>Heute f\u00fchrt der Weg den ganzen Tag am Fluss entlang. Es ist eine wundersch\u00f6ne Gegend, doch wie schon gestern, sind auch heute relativ viele Menschen mit den Motorbooten unterwegs, was die ganze Idylle etwas st\u00f6rt.<\/p>\n<p>An einem sch\u00f6nen Platz schlage ich mein Zelt auf und koche mein Abendessen. Ich bin m\u00fcde und freue mich auf&#8217;s Schlafen. Doch bevor ich wegd\u00e4mmere, kommt eine Gruppe Einheimische, welche auch hier ihre Zelte aufschlagen. Sie sind mit den Booten unterwegs und feiern bis in die fr\u00fchen Morgenstunden.. Gegen 5.00 Uhr wird es endlich ruhiger und ich kann einschlafen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>15. Juli 2015 &#8211; 8. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Schon vor 8.00 Uhr bin ich wieder wach. Leise koche ich mein Fr\u00fchst\u00fcck und packe meine Sachen. Auf keinen Fall m\u00f6chte ich jemanden wecken, ich glaube nicht, dass ich f\u00fcr diese Person ein freundliches Wort \u00fcbrig h\u00e4tte. \u00dcberall liegt M\u00fcll, leere Bierdosen und Zigarettenstummel am Boden. Ich hoffe sehr, dass diese Leute alles wegr\u00e4umen bevor sie wieder weiterziehen.<\/p>\n<p>Trotz wenig Schlaf, bin ich bereits gegen Mittag dort, wo ich eigentlich mein Zelt aufschlagen wollte. Kurzerhand beschliesse ich, weiter zu laufen. Der Weg f\u00fchrt unglaublich steil bergauf, manchmal muss ich auf allen Vieren den Berg hochkraxeln. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rt der Pfad auf und ich finde keine weitere Markierung mehr. Oh mein Gott, doch nicht ausgerechnet hier!! Ich kann unm\u00f6glich mit meinem schweren Gep\u00e4ck auf dem R\u00fccken hier wieder runter.. Ich zwinge mich zur Ruhe und suche nach der Wanderkarte f\u00fcr diesen Wegabschnitt. Ich laufe normalerweise immer nach dem Wanderf\u00fchrer von Michael Hennemann, &#8222;Nordkalottleden&#8220;, welcher mich bis zu diesem Abschnitt sehr gut gef\u00fchrt hatte. Leider bin ich nicht besonders ge\u00fcbt im Kartenlesen und so starre ich die Karte bestimmt 20 Minuten an, bevor ich etwa herausgefunden habe, wo ich sein k\u00f6nnte. Der Pfad m\u00fcsste nur ein paar Meter weiter rechts sein. Ich bin mir keineswegs sicher, aber was bleibt mir anderes \u00fcbrig, als es einfach zu versuchen. Also stehe ich auf und k\u00e4mpfe mich durchs Geb\u00fcsch. Und da, pl\u00f6tzlich sehe ich die n\u00e4chste Markierung!! Vor Erleichterung kommen mir die Tr\u00e4nen und ich zittere am ganzen K\u00f6rper. Ich w\u00e4re niemals in einem St\u00fcck diesen steilen Abgang wieder runtergekommen. Niemals.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Pause und sobald ich mich wieder beruhigt habe, gehe ich weiter. Immer weiter bergauf f\u00fchrt der Pfad und ich habe eine wundersch\u00f6ne Aussicht ins Tal, in welchem ich nun 2 Tage lang unterwegs war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-126 aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050623-300x225.jpg\" alt=\"Reisa\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050623-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050623-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050623.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich stehe ich in einem Schneefeld. Ich bin nun l\u00e4ngst \u00fcber der Baumgrenze und die Landschaft hat sich stark ver\u00e4ndert. Anstatt B\u00e4ume und B\u00fcsche bin ich nun umgeben von Ger\u00f6ll und Felsen. Trotz der Kargheit finde ich es wundersch\u00f6n hier. Ich umrunde mehrere kleine Gipfel. Oft stapfe ich durch Schnee, was mir nicht immer Geheuer ist.. ich habe in den meisten F\u00e4llen n\u00e4mlich keine Ahnung, was unter der Schneeschicht ist und ob mich diese auch tragen w\u00fcrde.. Bald kommt der erste Schneewasserfluss, welchen es zu durchwaten gilt. Also, Schuhe aus und Sandalen an. Das Wasser reicht mir bis zu den Knien und ist furchtbar kalt. Wieder am Ufer muss ich die Z\u00e4hne zusammenbeissen, damit ich nicht laut aufst\u00f6hne.. wie tausend Nadeln sticht es mir in die F\u00fcsse.<\/p>\n<p>Langsam werde ich m\u00fcde, doch irgendwie finde ich heute keinen geeigneten Platz zum zelten.. Ich will nicht auf Steinen schlafen und so beschliesse ich, bis zur n\u00e4chsten H\u00fctte zu laufen, was bedeutet, dass ich dann knappe 40 Km gewandert bin. Nat\u00fcrlich untersch\u00e4tze ich die Distanz. Die letzten Kilometer kann ich kaum einen klaren Gedanken fassen und als die H\u00fctte endlich in Sicht kommt ist es kurz vor Mitternacht. Ich habe den ganzen Tag abgesehen vom Fr\u00fchst\u00fcck nichts gegessen und meine F\u00fcsse, H\u00fcften und der R\u00fccken schmerzen. Die H\u00fctte ist zum Gl\u00fcck leer und so packe ich in aller Eile meinen Schlafsack aus und gehe ohne Essen ins Bett. Ich bin zu m\u00fcde um noch irgend einen Finger zu r\u00fchren und innerhalb von kurzer Zeit schlafe ich auch schon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>16. Juli 2015 &#8211; 9. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Trotz des gestrigen Tages bin ich relativ fr\u00fch wieder wach. Ich habe einen B\u00e4renhunger.. Ich bin hier auf finnischem Boden, deshalb konnte ich ohne Schl\u00fcssel in die H\u00fctte rein. In Finnland gibt es \u00dcbernachtungsh\u00fctten, welche man gratis nutzen kann. Allerdings entsprechen diese nat\u00fcrlich nicht dem norwegischen Standart.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-143 aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150716_090633-300x169.jpg\" alt=\"Somas\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150716_090633-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150716_090633-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150716_090633.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das Wetter hat etwas abgek\u00fchlt, es windet ziemlich stark, weshalb ich froh bin, ein richtiges Dach \u00fcber dem Kopf zu haben. Ich mache ein Feuer im Herd und koche mir einen Kaffee. Jemand hat Spaghetti Carbonara hier gelassen, da er zu viel Essen dabei hatte. Ich weiss, ich h\u00e4tte ja auch genug, aber mir l\u00e4uft beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen.. Und so esse ich halt bereits zum Fr\u00fchst\u00fcck Spaghetti Carbonara. Mmmh, ich glaube, ich habe noch nie so etwas Tolles gegessen!!<\/p>\n<p>Nach dem Essen geht es mir wieder etwas besser und so mache ich mich bald auf den Weg. Mein Ziel heute ist die Pihtsusj\u00e4rvi-H\u00fctte, diese liegt am Fuss des h\u00f6chsten Gipfels von Finnland, des Halti. Gem\u00e4ss meines Wanderf\u00fchrers ist es f\u00fcr jeden Einheimischen ein MUSS, einmal diesen Berg bestiegen zu haben, weshalb ich mit vielen Wanderer rechne. Doch zu meiner \u00dcberraschung ist die H\u00fctte leer als ich eintreffe. Ich koche mir eine Suppe und beim Essen kommen noch drei finnische Studenten rein. Coole Jungs, wir haben einen lustigen Abend und lachen viel. Sie wollen wissen, was ich am meisten an der Zivilisation vermisse. Ganz klar, eine warme Dusche, frische Lebensmittel, Brot, Schockolade&#8230; Bald verabschieden sie sich und auch ich verkrieche mich in meinen Schlafsack.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>17. Juli 2015 &#8211; 10. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Nach meinem Fr\u00fchst\u00fcck, es gibt Haferbrei, wandere ich los. Die Landschaft ist immernoch sehr karg, aber ich bin gerne hier unterwegs. Ich merke, dass ich mich langsam der Zivilisation n\u00e4here, \u00fcber die gr\u00f6ssten Fl\u00fcsse sind nun Br\u00fccken gebaut und ich treffe auch mehr Menschen an. Zu meinem Erstaunen begegne ich einem d\u00fcrren, \u00e4lteren Herr mit einem langen, weissen Bart, ohne Schuhe und nur mit einem Fischernetz ausger\u00fcstet. Was er wohl hier sucht?<\/p>\n<p>Mein Tagesziel heute ist die Kuonjarjohka-H\u00fctte. Diese steht auf dem Pass zwischen zwei Berggipfel. In der H\u00fctte ist bereits eine polnische Familie, als ich eintreffe. Freundliche, angenehme Leute. Bald schon stapfen nochmal f\u00fcnf Leute in die kleine H\u00fctte, alle in meinem Alter. Wir verstehen uns auf Anhieb super und verbringen einen lustigen Abend bei Tee (-Schnapps) und einem Kartenspiel. Bald schon tauschen wir Handynummern aus, ich verspreche, auf meiner R\u00fcckreise einen Abstecher nach Helsinki zu machen, um sie zu besuchen. Sami und Nina, Anton und Katri und Jani sind mir auf Anhieb sehr sympatisch und ich freue mich schon jetzt auf meinen Aufenthalt in Helsinki.<\/p>\n<p>Sp\u00e4t in der Nacht werden wir alle von komischen Lauten geweckt. Als wir aus dem Fenster schauen, sind wir von einer riesigen Herde Renntieren umgeben. Was f\u00fcr ein Schauspiel.. und ich bin unendlich froh, in der H\u00fctte zu sein und nicht in meinem Zelt..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>18. Juli 2015 &#8211; 11. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Wenn alles gut l\u00e4uft, werde ich heute die Zivilisation erreichen. Ich freue mich.<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch verabschiede ich mich von meinen neuen Freunden und verspreche nochmal, nach Helsinki zu kommen.<\/p>\n<p>Der Weg ist holprig und m\u00fchsam und die letzten Kilometer vor Kilpisj\u00e4rvi ziehen sich unendlich in die L\u00e4nge. Doch pl\u00f6tzlich stehe ich vor dem Einkaufszentrum. Wow, ich habe es tats\u00e4chlich geschafft!! Vor Erleichterung steigen mir beinahe die Tr\u00e4nen in die Augen. Ich bin unendlich stolz auf mich, musste ich mir doch oft genug anh\u00f6ren, dass ich warscheinlich nach zwei, drei Tagen umkehren w\u00fcrde, weil ich es nicht schaffen w\u00fcrde, solange ganz alleine in der Wildnis zu \u00fcberleben. Die ersten 200 Km habe ich geschafft!!<\/p>\n<p>Ohne nachzudenken, wie ich aussehe und was f\u00fcr ein Geruch ich hinter mir herziehen muss, gehe ich rein. Beim Anblick von all diesen k\u00f6stlichen Angeboten l\u00e4uft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich schnappe mir ein Korb und packe alles rein, was mich anlacht. Das habe ich mir jetzt verdient! An der Kasse merke ich erst, wie zusammenhangslos ich eingekauft habe: zwei \u00c4pfel, K\u00e4se, Schokolade, eine B\u00fcchse Ravioli.. Naja, egal, ich bezahle und beisse zuerst in den saftigen Apfel. G\u00f6ttlich!!<\/p>\n<p>Im Wanderzentrum frage ich nach einem Einzelzimmer. Der Preis ist mir ziemlich egal, hauptsache es gibt eine warme Dusche, ein richtiges Bett und WLAN. Ich lade mein Handy auf und stelle das WLAN ein. Es ist v\u00f6llig \u00fcberfordert von den vielen Nachrichten, deshalb nehme ich erst mal eine warme Dusche. Wow, was f\u00fcr ein Gef\u00fchl. Ich wasche meine Haare bestimmt 3x bevor ich endlich aus der Dusche steige. Doch beim K\u00e4mmen komme ich nicht weit.. die untersten Haare haben sich zu einem verfilzten Knoten verhedert. Wie kann das sein nach nur 10 Tagen?? Nach ein paar Versuchen, den Knoten zu entwirren, gebe ich auf. Ich hole die kleine Nagelschere aus meinem Notfallset und schneide Str\u00e4hne f\u00fcr Str\u00e4hne von meinem geliebten Haar ab.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-145 aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150720_153356-300x169.jpg\" alt=\"Haare\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150720_153356-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150720_153356-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150720_153356.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Etwa 20 cm schneide ich ab. Ich tr\u00f6ste mich damit, dass ich die Haare sowieso immer zu einem Knoten gebunden habe und dass es hier in der Wildnis niemand interessiert, wie meine Haare aussehen.<\/p>\n<p>Zum Abendessen g\u00f6nne ich mir eine Pizza. Es ist komisch, alleine in einem Restaurant zu sitzen und zu essen. Aber man gew\u00f6hnt sich an die verwunderten Blicke der anderen Touristen. Meine heutige Gesellschaft ist mein Handy und all meine Freunde und Familie, welche sich freuen, dass ich mich endlich mal wieder melde und die erste Etappe \u00fcberlebt habe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>19. Juli 2015 &#8211; 12. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Ich schlafe aus und g\u00f6nne mir ein richtig tolles Fr\u00fchst\u00fcck: frisches, noch warmes Brot, K\u00e4se, Fleisch, Gurken, Tomaten, richtig guter Kaffee.. Was gibt es besseres!?<\/p>\n<p>Ich kann meine Kleider waschen und lebe mal wieder meine CandyCrush-Sucht aus.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck muss ich heute nicht wandern, es regnet den ganzen Tag in Str\u00f6men!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>20. Juli 2015 &#8211; 12. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Heute nehme ich den Bus um zum n\u00e4chsten Supermarkt zu kommen, ich muss f\u00fcr meine n\u00e4chste Etappe einkaufen. Ich will auch einen w\u00e4rmeren Schlafsack besorgen, da ich immer ein bisschen gefrohren hatte in der letzten Etappe. Den alten Schlafsack werde ich zusammen mit ein paar unbrauchbaren Dingen nach Hause senden.<\/p>\n<p>Ich freue mich darauf, morgen wieder zu starten. Und doch ist mir auch etwas mulmig zumute.. Ich habe meine Angst mich zu verirren oder dass mir sonst etwas zust\u00f6sst immer noch nicht ganz \u00fcberwunden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-178 aligncenter\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150720_162836-300x169.jpg\" alt=\"Essen \" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150720_162836-300x169.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150720_162836-768x432.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150720_162836.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<div class=\"foogallery foogallery-container foogallery-default foogallery-lightbox-foobox-free fg-gutter-10 fg-center fg-default fg-light fg-border-thin fg-shadow-small fg-loading-default fg-loaded-fade-in fg-hover-fade fg-hover-zoom fg-ready\" id=\"foogallery-gallery-135\" data-foogallery=\"{&quot;item&quot;:{&quot;showCaptionTitle&quot;:true,&quot;showCaptionDescription&quot;:false},&quot;lazy&quot;:true,&quot;src&quot;:&quot;data-src-fg&quot;,&quot;srcset&quot;:&quot;data-srcset-fg&quot;}\" data-fg-common-fields=\"1\" >\r\n\t<div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050601.jpg\" data-caption-desc=\"Blick auf den Govddaluovttaf\u00e1vli\" data-attachment-id=\"121\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050601\/3523456953.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_143048.jpg\" data-caption-desc=\"Aussichtspunkt\" data-attachment-id=\"137\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150709_143048\/2739857109.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150709_192632.jpg\" data-caption-desc=\"M\u00fcckenstiche\" data-attachment-id=\"138\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150709_192632\/3073473982.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150711_115332.jpg\" data-caption-desc=\"Aussichtspunkt\" data-attachment-id=\"141\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150711_115332\/4016249188.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150710_150226-e1459028013479.jpg\" data-caption-desc=\"Gl\u00fcckliche Momente\" data-attachment-id=\"139\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150710_150226-e1459028013479\/1418678316.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150712_172121.jpg\" data-caption-desc=\"Chaotisches Zelten\" data-attachment-id=\"142\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150712_172121\/1541805878.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050621.jpg\" data-caption-desc=\"Reis mit Fleischsauce\" data-attachment-id=\"124\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050621\/2102515656.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050607.jpg\" data-caption-desc=\"Br\u00fccken im Reisa-Nationalpark\" data-attachment-id=\"122\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050607\/1796172179.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050614.jpg\" data-caption-desc=\"Reisa-Nationalpark\" data-attachment-id=\"123\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050614\/3626352808.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050622.jpg\" data-caption-desc=\"Reisa-Nationalpark\" data-attachment-id=\"125\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050622\/3640683184.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050623.jpg\" data-caption-desc=\"Reisa-Nationalpark\" data-attachment-id=\"126\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050623\/1791600003.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150716_090633.jpg\" data-caption-desc=\"Somashytta\" data-attachment-id=\"143\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150716_090633\/1601780731.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050638.jpg\" data-attachment-id=\"131\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050638\/2469796897.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050635.jpg\" data-attachment-id=\"129\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050635\/3795865375.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050637.jpg\" data-caption-desc=\"Von M\u00fccken umgeben und mit M\u00fcckenstichen \u00fcbers\u00e4ht\" data-attachment-id=\"130\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050637\/1623766038.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050627.jpg\" data-caption-desc=\"Finnland\" data-attachment-id=\"127\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050627\/3294433762.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050644.jpg\" data-attachment-id=\"132\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050644\/3751521034.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050634.jpg\" data-caption-desc=\"In der N\u00e4he der Meekonj\u00e4rvi - H\u00fctte\" data-attachment-id=\"128\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050634\/70579482.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/P1050648.jpg\" data-caption-desc=\"Hier gut zu erkennen: die finnische Markierung ist Orange\" data-attachment-id=\"133\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/P1050648\/2733245662.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150718_221422-e1459028050206.jpg\" data-caption-desc=\"Zur\u00fcck in der Zivilisation\" data-attachment-id=\"144\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150718_221422-e1459028050206\/1049977177.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20150720_153356.jpg\" data-caption-desc=\"Schweren Herzen musste ich mir die Haare schneiden.. Sie haben die Strapazen nicht \u00fcberlebt. :(\" data-attachment-id=\"145\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/03\/20150720_153356\/3999874239.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><\/div>\r\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kautokeino &#8211; Kilpisj\u00e4rvi &nbsp; 8. Juli 2015 &#8211; 1. Tag Der grosse Tag ist nun endlich gekommen und so stehe ich also fr\u00fch morgens mit meinen Wanderschuhen an den F\u00fcssen und 17,5 Kg Gewicht auf&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":123,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[],"class_list":["post-119","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nordkalottleden-2015","category-trekking"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":445,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119\/revisions\/445"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/babs.zovi.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}