{"id":180,"date":"2015-08-05T08:48:08","date_gmt":"2015-08-05T08:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/babs.zovi.ch\/?p=180"},"modified":"2016-04-15T10:00:23","modified_gmt":"2016-04-15T10:00:23","slug":"nordkalottleden-2015-2-etappe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/babs.zovi.ch\/?p=180","title":{"rendered":"Nordkalottleden 2015 &#8211; 2. Etappe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kilpisj\u00e4rvi &#8211; Abisko<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>21. Juli 2015 \u2013 13. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck nehme ich die F\u00e4hre, welche mich zum Dreil\u00e4ndereck und gleichzeitig dem n\u00f6rdlichsten Punkt Schwedens bringt. Es ist ein gelber, ziemlich h\u00e4sslicher Betonklotz, mitten in einem kleinen See.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-201 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050650-300x225.jpg\" alt=\"2. Etappe\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050650-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050650-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050650.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Bis zum Dreil\u00e4ndereck werde ich von vielen Touristen begleitet, doch sobald ich den Pfad Richtung P\u00e4ltsa-H\u00fctte nehme, bin ich wieder allein. Der Weg ist streng, immer bergauf und bergab, landschaftlich aber wundersch\u00f6n. Das Wetter spielt auch wieder mit, den ganzen Tag ist es angenehm warm, mit etwas Wind, was mir die M\u00fccken vom Leib h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Als endlich die P\u00e4ltsa-H\u00fctte, \u00fcbrigens die n\u00f6rdlichste aller schwedischen Wanderh\u00fctten, in Sicht kommt, bin ich froh, mein heutiges Tagesziel erreicht zu haben. Der H\u00fcttenwart begr\u00fcsst mich freundlich und bietet mir ein Glas mit Sirup an. Da es mittlerweile nach Regen aussieht, beschliesse ich in der H\u00fctte zu \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>Beim Abendessen wird die Stille pl\u00f6tzlich von Motorenger\u00e4usch gest\u00f6rt. Es sind Sami-Leute, welche versuchen, mit ihren Squads ihre Renntierherden zusammen zu treiben. Sie machen draussen bei einem Feuer eine Kaffepause und fahren bald wieder davon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>22. Juli 2015 \u2013 14. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Bereits um 9.00 Uhr marschiere ich wieder los. Es regnet nicht mehr und ich will das gute Wetter nutzen.<\/p>\n<p>Wie jeden Tag ist es streng und oft muss ich den H\u00fcftgurt vom Rucksack enger schnallen, damit die Schultern entlastet werden. Das mache ich jeweils so lange, bis mir die H\u00fcften und Knien schmerzen, dann sind wieder die Schultern an der Reihe.<\/p>\n<p>Heute ist es das erste Mal so, dass ich nicht bei jedem Schritt denke, was zur H\u00f6lle ich hier eigentlich tue. Ich geniesse die wundesch\u00f6ne Aussicht und denke sehr oft an Zuhause. Was meine Freunde und Familien wohl gerade tun?<\/p>\n<p>An einem breiten Fluss schlage ich mein Zelt auf. Yes, endlich wieder mal zelten! Mein Fussgelenk schmerzt etwas und ich hoffe, dass es mit Tigerbalsam bald wieder besser geht.<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch kuschle ich mich in meinen Schlafsack, ich bin m\u00fcde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>23. Juli 2015 \u2013 15. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe das erste Mal komplett durchgeschlafen und f\u00fchle mich topfit. Nach meinem Hafergr\u00fctze-Fr\u00fchst\u00fcck packe ich meine Sachen und laufe los.<\/p>\n<p>Heute gehts \u00fcber viele Ger\u00f6llfelder, was das Vorankommen sehr erschwert. Pl\u00f6tzlich f\u00e4ngt es auch noch an zu regnen und die Sicht wird ziemlich schlecht. Zum Gl\u00fcck ist der Pfad hier mit zum Teil ziemlich hohen Steinhaufen markiert, sodass ich durch den Regenschleier erkennen kann, in welche Richtung es geht. Pl\u00f6tzlich stehe ich vor einem riesigen Schneefeld, welches in einem See endet. Oh mein Gott, soll ich etwa da dr\u00fcber laufen? Und was, wenn der Schnee abbricht und ich im See lande? Das Wasser muss eiskalt sein.. Nach kurzem Erw\u00e4gen suche ich mir einen anderen Weg, muss deshalb aber einen Umweg von fast einer halben Stunde in Kauf nehmen. Egal, ich will auf keinen Fall in einem eisigen See ertrinken!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-222 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050672-300x225.jpg\" alt=\"2. Etappe\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050672-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050672-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050672.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als ich bei der Daertahytta ankomme ist entgegen meiner heimlichen Hoffnungen niemand da. Ansonsten h\u00e4tte ich ja vielleicht in einem Bett und mit einem richtigen Dach \u00fcber dem Kopf schlafen k\u00f6nnen. Mit dem Hintergedanken, dass vielleicht sp\u00e4ter doch noch jemand mit dem DNT-Schl\u00fcssel vorbeikommt, schlage ich mein Zelt im Windschatten der H\u00fctte auf. Auf der regengesch\u00fctzen Veranda koche ich mein Abendessen. Es regnet immernoch, weshalb ich bald schon in meinem Zelt liege. Es ist noch nicht mal 20.00 Uhr! Wieder denke ich an meine Freunde. Ach wie einfach k\u00f6nnte es jetzt sein.. gem\u00fctlich Grillieren und dazu ein Bierchen oder zwei..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>24. Juli 2015 \u2013 16. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Das heute einer\u00a0der schlimmsten Tage meiner Wanderung werden w\u00fcrde, wusste ich beim Aufstehen noch nicht. Die Sonne scheint und ich kann mein Zelt frisch getrocknet zusammenpacken. Ich bin froh darum, denn f\u00fcr mich gibts keine schlimmere Vorstellung, als dass alles, wirklich alles, nass ist und es keine M\u00f6glichkeit gibt, meine Ausr\u00fcstung zu trocknen.<\/p>\n<p>Kaum unterwegs, ziehen aber wieder Wolken auf und bald schon regnet es in Str\u00f6men. Der Vorteil daran ist, dass es keine M\u00fccken gibt. Oder zumindest fast keine. Eigentlich finde ich es gar nicht so schlimm wenns regnet, es f\u00fchlt sich etwa so an, als w\u00fcrde ich bei Regen Joggen gehen und das tue ich zu Hause unglaublich gern.<\/p>\n<p>Als ich zwischen zwei Seen passieren soll, passiert das Ungl\u00fcck. An den sumpfigen Pfad habe ich mich mittlerweile schon fast gew\u00f6hnt, doch hier sp\u00fcre ich richtig, wie unter dem Sumpf die Erde wie bei einem Trampolin nachgibt. Und beim n\u00e4chsten Schritt breche ich pl\u00f6tzlich ein. Mein linkes Bein steckt bis weit \u00fcber dem Knie im Schlamm. Auch das zweite Bein bricht ein. Instinktiv versuche ich, einen weitern Schritt zu gehen, verliere dabei das Gleichgewicht und st\u00fcrze. Nun liege ich da, mitten im Schlamm und sp\u00fcre, wie das Wasser langsam meine Schuhe f\u00fcllt.. Gott, ich werde hier im Schlamm versinken!! Hier komme ich nie wieder raus!! Panik kommt mir hoch und ich muss mir laut zureden: &#8222;Steh auf, Barbara, du stehst jetzt auf!!&#8220; Durch den Sturz habe ich mein Gewicht in den Beinen verlagert und es gelingt mir, meine Beine aus dem Schlamm zu ziehen. Auf allen Vieren kriche ich an Land. Und dort sitze ich dann erstmal und heule mir die Augen aus. Ich habe keinen Bock mehr und zum ersten Mal denke ich ernsthaft daran, aufzugeben. Ich will nicht mehr, und bei diesem scheiss Regen machts auch keinen Spass. Doch schlussendlich habe ich eignetlich keine andere Wahl als aufzustehen und einfach immer weiterzugehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-210 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050682-300x225.jpg\" alt=\"2. Etappe\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050682-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050682-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Endlich bei der H\u00fctte angekommen, bin ich klitschnass. Es sind bereits zwei Norweger da, welche mich freundlich zu einem Kaffee in die H\u00fctte einladen. Doch aus sie sind nur auf eine Kaffeepause hier und werden bald wieder aufbrechen. Mir bleibt also nichts anderes \u00fcbrig, als meine Regenkleidung wieder anzuziehen und weiter zu gehen.<\/p>\n<p>Immer weiter bergab, komme ich bald in dichten Wald. Nahe am Fluss, unter einer grossen Tanne, finde ich ein einigermassen trockenes Pl\u00e4tzchen f\u00fcr mein Zelt. Bei einem kleinen Lagerfeuer (ich brauche verdammt lange, bis dieses Feuer endlich brennt) versuche ich meine nassen Schuhe zu trocknen.<\/p>\n<p>Bald schon liege ich im Zelt. Es war ein furchtbarer Tag und trotzdem bin ich gl\u00fccklich, dass ich ihn erlebt habe. Ich habe es geschafft, aus tiefem Schlamm rauszukommen. Ich bin heute definitiv an meine Grenzen gestossen, was f\u00fcr mich irgendwie eine furchtbare und gleichzeitig wunderbare Erfahrung war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-211 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050689-300x225.jpg\" alt=\"2. Etappe\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050689-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050689-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050689.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>25. Juli 2015 \u2013 17. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Meine Wanderstiefel sind immer noch nicht trocken. Innerhalb kurzer Zeit sind meine Socken so nass, dass man sie ausdrehen k\u00f6nnte. Naja, nichts zu machen, alles was ich tun kann, ist einfach immer weiter laufen.<\/p>\n<p>Der Weg ist streng. Ich bin nun im Dividals-Nationalpark, eine wundersch\u00f6ne Gegend mit viel Wald und entlang einem breiten Fluss. Das Wetter ist wieder besser und der sanfte Wind h\u00e4lt mir alle M\u00fccken vom Leib. So ist es sch\u00f6n zu wandern!<\/p>\n<p>Unterwegs treffe ich auf eine Gruppe Fischer. Ein Vater mit drei S\u00f6hnen (nehem ich an), der j\u00fcngste ist etwa 14 Jahre alt und hat wohl gerade seinen Unmut \u00fcber die Wanderung ausgedr\u00fcckt. Als ich den M\u00e4nnern erz\u00e4hle, wie lange ich schon unterwegs bin und bis wohin ich wandern m\u00f6chte, schaut mich der J\u00fcngste mit grossen Augen an. Verst\u00e4ndnislos, aber auch etwas ehrf\u00fcrchtig. Das er wohl denkt, ich spinne, nehme ich ihm nicht \u00fcbel, schliesslich habe ich mir ja selber auch schon x-Mal \u00fcberlegt, was mit mir nicht stimmt, dass ich mir freiwillig diese Tortur antue. Die Herren w\u00fcnschen mir alles Gute und so wandere ich weiter.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich geht es stetig bergauf und bald schon, oberhalb der Baumgrenze, erreiche ich mein heutiges Tagesziel, die Vuomahytta. Da ich ohne Schl\u00fcssel nicht rein kann, schaue ich nach, ob vielleicht schon jemand da ist. Und tats\u00e4chlich, als ich mich der kleineren H\u00fctte n\u00e4here, ert\u00f6nt lautes Hundegebell. Juhuu, es ist jemand da!!<\/p>\n<p>Harry ist ein pensionierter Arzt und ist seit letztem September unterwegs. Er ist in Spanien gestartet und das Nordkap ist sein Endziel! Wow, ich bin absolut beeindruckt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-231 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/image334-300x225-300x225.jpg\" alt=\"Harry\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/p>\n<p>Er freut sich \u00fcber meine Gesellschaft. Wir machen ein kleines Feuer und ich versuche erneut, meine Schuhe zu trocknen. Wir plaudern sehr lange \u00fcber Gott und die Welt und bald schon werde ich m\u00fcde und ziehe mich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Schon komisch, meistens gehe ich um 20.00 Uhr ins Bett und schlafe manchmal bis zu 12 Stunden..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>26. Juli 2015 \u2013 17. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Bereits um 10.00 Uhr sind Harry und ich wieder aufbruchbereit. Wir verabschieden uns und jeder bricht in seine Richtung auf.<\/p>\n<p>Ich bin ziemlich fit und die Strecke heute gef\u00e4llt mir besonders gut. Meine Schuhe sind zwar immer noch nass, doch wenn ich alle paar Stunden trockene Socken anziehe, schmerzen meine F\u00fcsse nicht so sehr. Gegen Mittag erreiche ich bereits die Gasskasshytta. Ich mache eine kurze Mittagspause und beschliesse dann, nochmal eine Etappe in Angriff zu nehmen. Mein Ziel ist die Altevasshytta, wenn ich diese erreiche, habe ich ziemlich genau 30 Km gewandert.<\/p>\n<p>Die letzten paar Kilometer ziehen sich unendlich in die L\u00e4nge und als ich endlich bei der H\u00fctte ankomme, ist sie leer und verschlossen. Ich stelle mein Zelt im Windschatten der H\u00fctte auf und krieche bald schon ins Zelt. Das Wetter hat wieder umgeschlagen und es bl\u00e4st ein kalter Wind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>27. Juli 2015 \u2013 18. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Es ist Montag. Ich glaube, meine Laune hat sich bei diesem Gedanken verabschiedet, obwohl mich das eigentlich ja nicht zu k\u00fcmmern br\u00e4uchte. Ich h\u00f6re dem Regen zu, wie er auf mein Zelt prasselt. Dazu gesellt sich das Pfeiffen des Windes und ich weiss, ohne einen Blick nach Draussen zu werfen, dass es heute echt ein misserabler Tag werden w\u00fcrde. Ich weiss, dass ich heute einen langen Tag vor mir habe, denn gestern habe ich zwei Wanderer getroffen, welche f\u00fcr meine heutige Etappe 10 Stunden unterwegs waren. Toll, und dazu noch Regen und Wind!<\/p>\n<p>Ich \u00fcberlege mir kurz, einen Ruhetag einzulegen. Doch der Gedanke daran, den ganzen Tag im Zelt zu liegen, l\u00e4sst meine Laune nicht besser werden und so beschliesse ich, doch aufzubrechen. Wiederwillig stehe ich also auf und packe mein nasses Zelt zusammen.<\/p>\n<p>Je h\u00f6her ich steige, dessdo mehr zerrt der Wind an mir. Trotz meiner Regenkleider bin ich schon wieder nass. Ein Blick zur\u00fcck lohnt sich aber, denn die Sonne zaubert einen wundersch\u00f6nen Regenbogen in die graue Wand hinter mir.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-218 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050704-300x225.jpg\" alt=\"2. Etappe\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050704-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050704-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050704.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Den ganzen Tag stapfe ich \u00fcber Schnee- und Ger\u00f6llfelder. Ich komme zu einem ziemlich breiten Fluss, welchen ich \u00fcberqueren soll. Ein riesiges Schneefeld f\u00fchrt dar\u00fcber und ich sehe an den Fussspuren, dass die Wanderer vor mir wohl einfach den Schnee als Br\u00fccke genutzt hatten. Wenn ich einbreche, wird mich der Fluss verschlingen, soviel ist klar. Egal, es gibt \u00fcberhaupt keinen anderen Weg und tats\u00e4chlich, der Schnee h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Im Ganzen muss ich heute vier riesige Fl\u00fcsse durchwaten. Das heisst, jedes Mal die Schuhe ausziehen und in Sandalen in eiskaltes Wasser zu steigen. Es tut h\u00f6llisch weh und bei jedem Fluss werde ich w\u00fctender. Warum zum Teufel tue ich das? Warum kann ich nicht einfach wie jeder andere Mensch auch mein Leben zu Hause im Griff haben, gl\u00fccklich sein mit meinem Job und Ferien am Strand machen? Warum bin ich und meine Launen so unberechenbar und warum muss ich immer alles kaputt machen? Warum kann ich nicht gl\u00fccklich sein mit meinem Leben, welches ich hatte, bevor ich alles wegschmiss? Mir kommen die Tr\u00e4nen, ich bin unglaublich w\u00fctend auf mich und meine Entscheidungen, welche mich schlussendlich hier in die Wildnis getrieben haben. Beim vierten Fluss ziehe ich nicht einmal mehr meine Schuhe aus, es ist mir egal, sie sind ja sowieso schon nass und ich habe keine Lust mehr auf dieses verdammte Eiswasser! Ich schreie meinen ganzen Frust dem Fluss entgegen, beschimpfe den Schnee, den Regen und die K\u00e4lte, beschimpfe die ganze Welt und mich selbst.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich reissen, nur f\u00fcr ganz kurze Zeit, die Wolken auf und die Sonne l\u00e4sst die Gegend um mich erstrahlen. Wow, was f\u00fcr ein wundersch\u00f6ner Ort das hier ist!!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-232 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050708-300x225.jpg\" alt=\"Lichtblick\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050708-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050708-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050708.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-233 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050709-300x225.jpg\" alt=\"Lichtblick\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050709-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050709-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050709.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Nach 9 Stunden ohne Pause, komme ich endlich zur Lappjordhytta. Es regnet nicht mehr und so schlage ich mein Zelt ganz in der N\u00e4he auf. Ich bin totm\u00fcde, und nach einer Nudelsuppe gehe ich sofort ins Zelt. Was f\u00fcr ein Tag!!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>28. Juli 2015 \u2013 19. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde geweckt, weil es im Zelt richtig warm wird. Wow, die Sonne scheint!! Sogar mein Zelt ist wieder trocken und nach einem gem\u00fctlichen Fr\u00fchst\u00fcck nehme ich die letzte Kilometer in Angriff. Heute werde ich in Bj\u00f6rkliden ankommen, einem kleinen Kaff kurz vor Abisko, meinem eigentlichen Etappenziel. Der Gedanke an Schokolade und \u00c4pfel l\u00e4sst mich vorantreiben.<\/p>\n<p>Ich passiere eine wundersch\u00f6ne Gegend. Die Seen sind zum Teil richtig t\u00fcrkisfarben!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-235 alignnone\" src=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050710-300x225.jpg\" alt=\"T\u00fcrkisfarbene Seen\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050710-300x225.jpg 300w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050710-768x576.jpg 768w, https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050710.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Nach 5 Stunden komme ich endlich in Bj\u00f6rkliden an. Beim Bahnhof gibts einen kleinen Lebensmittelladen. Als ich mich erkundige, wann der n\u00e4chste Zug oder Bus nach Abisko f\u00e4hrt, werde ich entt\u00e4uscht. Der Zug f\u00e4hrt f\u00fcr heute nicht mehr und der n\u00e4chste Bus kommte erst in 4 Stunden. Da ich heute nicht mehr zum Wandern zu motivieren bin, beschliesse ich in der Sonne auf den Bus zu warten. So kaufe ich mir meine heiss ersehnte Schokolade, Fr\u00fcchte und trinke Kaffee.<\/p>\n<p>In Abisko nehme ich mir wieder ein Zimmer. Hier ist es viel touristischer als in Kilpisj\u00e4rvi und ich werde mit etwas schr\u00e4gen Blicken in Empfang genommen. Muss wohl auch dementsprechend riechen und aussehen, was mir aber ehrlich gesagt ziemlich egal ist. Bald schon stehe ich unter der Dusche und wasche den ganzen Schmutz und Frust der letzten Tage ab. Ich bin in dieser ganzen Etappe tats\u00e4chlich nie richtig im Wasser gewesen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>29. Juli 2015 \u2013 20. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck nehme ich den Bus nach Kiruna. Ich will mir neue Wanderschuhe kaufen, meine sind n\u00e4mlich immer noch nass und die Sohle beginnt sich zu l\u00f6sen. Nochmal so lange mit nassen F\u00fcssen wandern will ich auf keinen Fall!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>30. Juli 2015 \u2013 21. Tag<\/strong><\/p>\n<p>Heute kaufe ich mir meine Vorr\u00e4te f\u00fcr die n\u00e4chste Etappe ein. Diese wird l\u00e4nger als die letzten und ich rechne mit 14 Tagen. Die ersten paar Tage werde ich zwar auf dem Kungsleden wandern und soviel ich weiss, kann man dort in den meisten H\u00fctten auch Essen kaufen, aber da ich mir nicht 100% sicher bin, kaufe ich lieber genug ein.<\/p>\n<p>Diesmal freue ich mich riesig, wieder in die Natur zu kommen. Ich vermisse die Stille..<\/p>\n<p>Am Abend melde ich mich im Restaurant an, ich habe Lust auf eine Pizza oder Teigwaren. Leider werde ich bitter entt\u00e4uscht.. Weder Pizza noch Teigwaren kann ich bestellen. Es gibt ein 3-Gang-Menu (Tagesmenu) und die Portionen sind so klein, dass ich sp\u00e4ter im Zimmer noch immer hungrig bin und Schokolade esse. Wer kommte den auf die Idee, in einem Wanderzentrum ein Gourmet-Restaurant zu er\u00f6ffnen? Da hat doch jeder Wandere Lust auf Pizza und Burger..!?<\/p>\n<div class=\"foogallery foogallery-container foogallery-default foogallery-lightbox-foobox-free fg-gutter-10 fg-center fg-default fg-light fg-border-thin fg-shadow-small fg-loading-default fg-loaded-fade-in fg-hover-fade fg-hover-zoom fg-ready\" id=\"foogallery-gallery-224\" data-foogallery=\"{&quot;item&quot;:{&quot;showCaptionTitle&quot;:true,&quot;showCaptionDescription&quot;:false},&quot;lazy&quot;:true,&quot;src&quot;:&quot;data-src-fg&quot;,&quot;srcset&quot;:&quot;data-srcset-fg&quot;}\" data-fg-common-fields=\"1\" >\r\n\t<div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050650.jpg\" data-caption-desc=\"Dreil\u00e4ndereck\" data-attachment-id=\"201\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050650\/1456710174.jpg\" 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data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050658\/76736860.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050668.jpg\" data-attachment-id=\"206\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050668\/1755488431.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050651.jpg\" data-attachment-id=\"202\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050651\/3843714349.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/20150723_115352.jpg\" data-attachment-id=\"196\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/20150723_115352\/3132979107.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050703.jpg\" data-attachment-id=\"217\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050703\/3828973728.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050672.jpg\" data-caption-desc=\"Schneefelder\" data-attachment-id=\"222\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050672\/2324458148.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050677.jpg\" data-caption-desc=\"Bei der Daertahytta\" data-attachment-id=\"208\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050677\/3585796995.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050680.jpg\" data-attachment-id=\"209\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050680\/706254800.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050682.jpg\" data-caption-desc=\"Regenwetter\" data-attachment-id=\"210\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050682\/2828037337.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050689.jpg\" data-caption-desc=\"Regenwetter\" data-attachment-id=\"211\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050689\/3743730196.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050690.jpg\" data-caption-desc=\"Dividal Nationalpark\" data-attachment-id=\"212\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050690\/2826111697.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050693.jpg\" data-caption-desc=\"Dividal Nationalpark\" data-attachment-id=\"213\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" 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data-attachment-id=\"215\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050694\/4162855402.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050695.jpg\" data-caption-desc=\"Schlammschlacht\" data-attachment-id=\"216\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050695\/1273622233.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/20150721_175642.jpg\" data-attachment-id=\"195\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/20150721_175642\/4071336704.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/image334-300x225.jpg\" data-attachment-id=\"231\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2015\/08\/image334-300x225\/1548379154.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/20150727_113731.jpg\" data-caption-desc=\"Lichtblick im Dunkel\" data-attachment-id=\"198\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/20150727_113731\/3393302560.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050708.jpg\" data-attachment-id=\"232\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2015\/08\/P1050708\/3450454390.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1050709.jpg\" data-attachment-id=\"233\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2015\/08\/P1050709\/735935347.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1050715.jpg\" data-attachment-id=\"221\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" 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data-attachment-id=\"220\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/P1050714\/2240152737.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/20150728_154600.jpg\" data-caption-desc=\"Wieder in der Zivilisation\" data-attachment-id=\"199\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2016\/04\/20150728_154600\/4223400087.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><div class=\"fg-item\"><figure class=\"fg-item-inner\"><a href=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/20150720_162836.jpg\" data-caption-desc=\"Essen f\u00fcr die n\u00e4chste Etappe\" data-attachment-id=\"178\" class=\"fg-thumb\"><span class=\"fg-image-wrap\"><img width=\"150\" height=\"150\" data-src-fg=\"https:\/\/babs.zovi.ch\/wp-content\/uploads\/cache\/2015\/07\/20150720_162836\/1066772272.jpg\" class=\"fg-image\" \/><\/span><\/a><figcaption class=\"fg-caption\"><div class=\"fg-caption-inner\"><\/div><\/figcaption><\/figure><div class=\"fg-loader\"><\/div><\/div><\/div>\r\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kilpisj\u00e4rvi &#8211; Abisko &nbsp; 21. Juli 2015 \u2013 13. Tag Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck nehme ich die F\u00e4hre, welche mich zum Dreil\u00e4ndereck und gleichzeitig dem n\u00f6rdlichsten Punkt Schwedens bringt. 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